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IOW-Mitgliederversammlung 2016

IOW-Mitgliederversammlung 2016

Die Agenda der Mitgliederversammlung des Initiativkreises war prall gefüllt. Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden des IOW Thomas Faller bot Gerhard Steinebrunner, Geschäftsführer der Fa. Zahoransky eine Betriebsbesichtigung an, die gern angenommen wurde.

Im ersten Schritt gab es eine Satzungsänderung: das Rotationsverfahren zwischen zweitem und erstem Vorstand wurde abgeschafft. Es war in Gründungszeiten des IOW etabliert worden, damit jedes Mitglied einmal als Vorstand agierte. Mittlerweile ist das Verfahren überholt, und die Satzung wurde an die Realität angepasst.

Dann standen der Bericht des Vorstands und die Regularien an. Thomas Faller erläuterte die Maßnahmen und und Aktionen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die meisten Themen der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen werden in den Treffen der Personalmanager generiert. Gemeinsame Seminare für die Mitarbeiter und Auszubildenden der Unternehmen stehen dabei ebenso im Zentrum wie Aktionen, die Unternehmen über das Obere Wiesental hinaus bekannt machen. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist einer der Schwerpunkte der Aktivitäten. Für die Aufzählung aller einzelnen Maßnahmen nahm sich Thomas Faller entsprechend Zeit.

Schatzmeister Stefan Ganzmann erläuterte die Schwerpunkte seiner Kassenführung und erstattete Bericht über die Ausgaben im Geschaftsjahr 2015.
Danach wurden die Budgethöhe und das Einzugsverfahren für 2016 durch die Mitgliedschaft beschlossen.

Kassenprüfer Bernhard Seger, ehemaliger Schönauer Bürgermeister, bescheinigte dem Schatzmeister eine übersichtliche und transparente Kassenführung, die keine Fragen offen ließ. Er forderte dann auch Entlastung für den gesamten Vorstand, dem auch Dr. Thomas Niethammer als zweitem Vorstand und die Koordiantorin Michaela Renz als Schriftführerin angehören. Die Entlastung wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewährt.

Ein großes Thema ist die Zusammenarbeit mit den Schulen, um den jungen Menschen die Attraktivität der modernen Ausbildungsberufe zu vermitteln. Die Zeit, wo der junge Mechaniker und auch immer öfter die Mechanikerin im verdreckten Blaumann und ölverschmierten Händen tätig seien, ist endgültig vorbei.

Die Gymnasiasten standen im vergangenen Jahr im Fokus der Mitgliedsfirmen. Angesichts der sich ändernden Bevölkerungsstruktur ist es notwendig, den jungen Menschen zu zeigen, dass das Obere Wiesental mit seinen Firmen von Weltniveau neben einer hochwertigen Tourismusregion attraktive Arbeitsplätze bietet. Die Unternehmen verfügen häufig über internationale Betriebsstätten, die nicht nur hervorragend ausgebildete Arbeitnehmer benötigen, sondern auch Auslandserfahrung bieten. Der vom IOW finanzierte Technikunterricht am Gymnasium soll Schülerinnen und Schüler mit handwerklichen und elektrotechnischen Arbeiten vertraut machen. Selbst gebaute Lautsprecher und Kugelbahnen zeigten die Begabung der jungen Leute und die hervorragende Unterweisung von Manfred Wiezel als Betreuer und Anleiter der Arbeitsgemeinschaft.

Junge Menschen aller Schularten mit Interesse an wirtschaftlichen oder technischen Zusammenhängen und Freude an Sprachen sind daher auch jederzeit willkommene Praktikanten in den Unternehmen. Darauf wird in Veranstaltungen in den Klassen – von Auszubildenden der Firmen präsentiert – immer wieder hingewiesen.

Die Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental wurde mit der vollständigen Kostenübernahme bei den Logbüchern unterstützt. Diese sind ein Arbeits- und Kommunikationsmittel zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, um die Arbeit in allen Bereichen zu dokumentieren und zu begleiten.

Der Auszubildendentag am Herzogenhorn fand ebenfalls Erwähnung. Mit attraktiven Seminaren und einem umfassenden Tagesprogramm ist dieser Tag eines der größeren Projekte des IOW. Mit einem intensiven Teambildungsprojekt, das hauptsächlich durch Ausbilderinnen und Ausbilder der Fa. Heinzmann mit Unterstützung von Fachkräften weiterer Unternehmen vorbereitet und umgesetzt wurde, gelang es, alle Auszubildenden und Studierenden einzubinden und die Bedeutung der Teamarbeit in einem Unternehmen zu vermitteln.

Das Thema “Flüchtlinge” ist auch beim IOW präsent: in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur und den Flüchtlings-Betreuern im Oberen Wiesental wurden Möglichkeiten entwickelt, Flüchtlinge in Ausbildungs- und Arbeitsprozesse aufzunehmen.

Auch die Vorhaben im Jahr 2016 wurden geplant. Als nächstes steht die Teilnahme des IOW und der Mitgliedsfirmen an der Ausbildungsbörse in Schopfheim am 16. April an. Die Unternehmen möchten ihre Attraktivität als Ausbildungsstätten und Arbeitgeber einem weiteren Umfeld präsentieren. Die Schopfheimer Ausbildungsbörse ist ein “Kind” des IOW, das die Gewerbeschule mit der Stadt Schopfheim aus der Taufe gehoben hatte. Zuvor – am 9. April – haben die Unternehmen ein Heimspiel: sie stellen sich am traditionellen Berufsorientierungstag, dieses Mal in der Silberberghalle vor. Begleitend gibt es Seminare mit Präsentation der Ausbildungsberufe im IOW und ein spannendes Bewerbungstraining.

Ende des Jahres 2016 feiert der Initiativkreis Oberes Wiesental e.V. sein 15-jähriges Bestehen. Die Bevölkerung wird dazu eingeladen: für 2017 wird ein größeres Vorhaben geplant, das Jung und Alt von nah und fern anlocken soll. Bei den Aktionen und Maßnahmen des IOW geht es insbesondere darum, den Wirtschaftsstandort Oberes Wiesental zu stärken und die allgemeine Wirtschaftslage aktiv und positiv mitzugestalten.

Bei der Mitgliederversammlung wurde betont, dass ohne das Engagement der Firmenangehörigen das Gedeihen der einzelnen Unternehmen nicht möglich sei. Ihnen gebühre der Dank für das erfolgreiche Bestehen jeden Betriebs und dem Zusammenhalt des IOW.

http://www.i-o-w.org

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