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SensoPart: Unternehmensbesuch in Wieden

Landkreis will durch gezielte Strukturpolitik die Wirtschaft im ländlichen Raum stärken

Landkreis Lörrach. Landrätin Marion Dammann will gezielt die Wirtschaft im ländlichen Raum stärken und macht sich hierfür in direktem Gespräch mit verschiedenen Unternehmen vor Ort ein Bild über eventuelle strukturelle Probleme. Gemeinsam mit der neuen Wirtschaftsbeauftragten des Landkreises, Laura Berchtold, besuchte sie kürzlich eine Firma im Oberen Wiesental.

Nach einer Führung durch den Betrieb der Wiedener SensoPart Industriesensorik GmbH, bei der die Landrätin zahlreichen Mitarbeitern über die Schulter schauen konnte, sprach der Geschäftsführer Dr. Theodor Wanner auch Herausforderungen des Unternehmens an: Fachkräftemangel, Breitbandversorgung und öffentlicher Nahverkehr – alles Themen, die im Oberen Wiesental besonders dringlich seien. Und die daher auch beim Landkreis Priorität haben. „Nicht umsonst haben wir uns die Förderung des ländlichen Raums auf die Fahne geschrieben“, unterstrich Dammann und verwies insbesondere auf den neuen Nahverkehrsplan, der das regionale Busangebot stärke, sowie auf den Prozess der regionalen Schulentwicklung, der die beruflichen Schulen des Landkreises zukunftsfähig mache. Zudem habe der Landkreis, zusammen mit den Kommunen, ein „bedeutendes Großprojekt“ vorangebracht: den Zweckverband Breitbandversorgung. Dr. Wanner freute sich besonders, als Dammann SensoPart eine Glasfaseranbindung für Ende nächsten Jahres zusicherte. Schließlich sei eine schnelle Internetverbindung gerade für weltweit tätige Unternehmen auf dem Land essentiell. Nicht zuletzt lud sie das Unternehmen dazu ein, die zahlreichen Angebote der Wirtschaftsregion Südwest (WSW) zur Standort-Förderung zu nutzen. „Mit Initiativen, wie dem Fachkräfteportal www.sw-plus.de, können Firmen bundesweit für die Region werben und Arbeitskräfte anlocken“, nannte Dammann ein Beispiel zur Mitarbeitergewinnung. Am Ende zeigten sich alle einig: nur gemeinsam können die Region und insbesondere der ländliche Raum vorangebracht werden.

Hintergrundinformation: SensoPart Industriesensorik GmbH

Im Oberen Wiesental gelegen, ist das Familienunternehmen ein innovativer Mittelständler, der in seinem Bereich führend ist. Dr. Ing. Theodor Wanner gründete die Firma 1994, die inzwischen 185 Mitarbeiter weltweit zählt, darunter ein Teil in Wieden. Bereits mehrfach für seine innovativen Produkte ausgezeichnet, stellt SensoPart Hochleistungs-Sensoren für die industrielle Automatisierung her. „Unsere Stärke ist, dass wir hochspezialisierte Sensoren in kleiner Stückzahl produzieren können und diese schnell an den Kunden liefern“, so Dr. Wanner beim Besuch der Landrätin. Die Sensoren von SensoPart kommen beispielsweise in Produktionsanlagen, Fertigungsstraßen und Prüfeinrichtungen zum Einsatz und werden weltweit an die Branchen Montage, Robotik, Verpackungs- und Sondermaschinenbau sowie an die Automobilzulieferer-Industrie verkauft.

 

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Gastgeber und Gäste des Besuchs bei der SensoPart Industriesensorik GmbH in Wieden

Günter Hierholzer (Leiter Controlling, Personal), Rosemarie Wanner, Werner Schweizer (Leiter Produktion, Entwicklung, Logistik), Annette Franz (Bürgermeisterin von Wieden), Dr. Theodor Wanner, Landrätin Marion Dammann und Laura Berchtold

http://www.sensopart.com/de/

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