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Landrätin Marion Dammann bei ZAHORANSKY

Landrätin zeigt offenes Ohr für Unternehmen. Gemeinsamer Austausch für eine zukunftsfähige Region / Firma im
Oberen Wiesental setzt auf Ausbildung

Landkreis Lörrach. Kürzlich besuchte Landrätin Marion Dammann mit der
Wirtschaftsbeauftragten des Landkreises, Laura Berchtold, gezielt ein Unternehmen im
Landkreis, um so direkt vor Ort über die Herausforderungen der regionalen Wirtschaft,
insbesondere im ländlichen Raum, zu diskutieren. Dieses erfolgte im Rahmen ihrer jährlichen
Unternehmensbesuche.

Auf der Besuchsagenda des Anlagenbauers Zahoransky im Oberen Wiesental standen vor
allem die Herausforderungen der Firma, welche die Vorstände Ulrich Zahoransky und Gerhard
Steinebrunner offen ansprachen. Allen voran wurden die wachsenden bürokratischen Hürden,
wie beispielsweise das deutsche Steuersystem, genannt sowie im Austausch mit der Schweiz
und Frankreich die zunehmenden Auflagen – insbesondere bei der Mitarbeiterentsendung. Für
2018 sei bereits eine weitere Gesetzesänderung der Schweizer Mehrwertsteuer geplant, die
nur ausländische Firmen betreffen werde. Hier zeigte Dammann Verständnis. Die Gesetze
würden in Bern und Berlin gemacht und müssten mit den Politikern auf Landes- und
Bundesebene diskutiert werden. „Nichtsdestotrotz setzt sich der Landkreis in den
grenzüberschreitenden Gremien für eine Aufrechterhaltung der guten Wirtschaftsbeziehungen
ein“, so die Landrätin. Sie hält es für sinnvoll, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
in den Landkreis zu einzuladen, um die Besonderheiten in der trinationalen Region zu
erläutern. Immerhin gäbe es viele namhafte und erfolgreiche Firmen, die trotz der wachsenden
nationalen und internationalen Herausforderungen mit dem Landkreis verbunden sind. So
erfreulicherweise auch die Zahoransky AG, die auch nach ihrer internationalen Expansion
weiter in den Standort im Oberen Wiesental investiere. Dammann freute sich insbesondere
über das neue Ausbildungszentrum mit seiner innovativen Ausstattung.

Zum Abschluss wies Dammann noch auf die Projekte und Initiativen der Wirtschaftsregion
Südwest hin, die gerade auch in Sachen Standortmarketing mit dem neuen Imagefilm über den
Landkreis viel leiste (www.sw-plus.de). Der Austausch mit den Firmen, den die Landrätin 2018
fortführen wird, sei der Landrätin besonders wichtig, denn „nur gemeinsam könne man dafür
sorgen, dass die Region zukunftsfähig bleibt“.

Hintergrundinformationen:

ZAHORANSKY AG
Vor 115 Jahren gegründet und mittlerweile in dritter Generation, hat das Familienunternehmen
inzwischen 730 Mitarbeiter an insgesamt zehn Standorten auf der ganzen Welt. Der
Maschinenbauer bietet seinen internationalen Kunden Anlagen zur Herstellung von Bürsten
und Besen, Spritzgießwerkzeuge, Automatisierungslösungen, Verpackungsmaschinen sowie
Ersatzteile und Service. „Mittlerweile kommt jede zweite Zahnbürste weltweit aus einer unserer
Spritzgießformen oder Maschinen“, so Gerhard Steinebrunner. Darüber hinaus produziert die
Firma Maschinen und Anlagen für die Bereiche Kosmetik, Gesundheitspflege, Medizintechnik, Pharmazie, technische Bürsten, Haushalt sowie für Hybridbauteile für Automotive und
Elektronik.

Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW)
Die Wirtschaftsregion Südwest GmbH ist die Wirtschaftsfördergesellschaft der beiden
Landkreise Lörrach und Waldshut. Sie fördert die zukunftsfähige Entwicklung der Region zu
einem wettbewerbsfähigen und innovativen Wirtschaftsstandort, unterstützt ansässige und
neue Unternehmen und steigert die Bekanntheit sowie das Image der Wirtschaftsregion.
Hierfür initiiert, koordiniert und begleitet die WSW zahlreiche Netzwerke und Projekte, vor allem
zu den Themen Fachkräfte, Innovation und Digitalisierung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie
sowie Vermarktung regionaler Produkte und Energieeffizienz. Weitere Informationen stehen
unter www.wsw.eu zur Verfügung.

Von links: Vorstand Ulrich Zahoransky, Wirtschaftsbeauftragte Laura Berchtold, Betriebsratsvorsitzender Martin Hinz, Landrätin Marion Dammann und Vorstand Gerhard Steinebrunner

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