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ZAHORANSKY unterstützt Künstler bei der Biennale

Auf der Biennale präsentiert sich vom 9. Mai bis 22. November 2015 ein Stück
Todtnauer Bürstengeschichte in künstlerischer Neuinszenierung.

Der Künstler Marcello Martinez-Vega, geboren in Kolumbien, seit 20 Jahren in Freiburg lebend, hatte vor mehr als zehn Jahren aus dem alten Lagerbestand der Firma Wissler in Todtnau alte, handgefertigte Bürstenmuster und Schablonen aus Holz und Metall zur Bürstenherstellung erworben. Für ihn ein wahrer Schatz – schließlich inspirierte ihn die kunsthandwerkliche Feinarbeit zu der Installation “Black Forest”, die in der Ausstellung “Personal Structures” im Palazzo Mora als Beiprogramm zur Biennale zu sehen ist.

Fasziniert haben den Künstler dabei, dass die alten Bürstenmuster alle mit Namen und anderen Daten beschrieben sind (wie Kundennamen, Lochzahl, Lochgröße, Bündelstellung), um die Fertigung der Bürsten im Auftragsfall zu erleichtern. Es waren also noch individuelle Produkte und keine anonyme Massenfertigung wie heute.

Die Installation zeigt rund 200 Jahre alte, handwerklich hergestellte Bürsten aus Todtnau und alte Negative aus dem Schwarzwald. Auch Leihgaben der Firma ZAHORANSKY (Bündelabteilmaschine) und des Kulturhauses Todtnau e.V. (wunderschöne, handbemalte Bürstenkörper, siehe Foto anbei) wurden von Marcello Martinez-Vega in die Ausstellung integriert. Für ZAHORANSKY als Pionier der Bürstenmaschinen war die Förderung dieses Projektes ein absolutes Muss – und so ließ es sich Ulrich Zahoransky auch nicht nehmen, an der Vernissage der Ausstellung im Palazzo Mora in Venedig teilzunehmen

Kunstwerk Biennale

Ulrich Zahoransky – Marcello Martinez Vega (Leihgabe Kulturhaus EV)

http://www.zahoransky.com

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