Springe zum Inhalt

Die Entwicklung von ZAHORANSKY

Unser Familienunternehmen ZAHORANSKY wurde 1902 von Anton Zahoransky in Todtnau gegründet: Am Anfang stellte man einfache Stopfmaschinen zur Bürstenherstellung her. Aber schon 1909 entwickelte man die ersten kombinierten Bohr- und Stopfautomaten und 1935 entstanden für die Bürstenproduktion erste automatische Abschermaschinen. Für das heutige Kerngeschäftsfeld wurde 1952 die erste Zwillingsfertigungsanlage für Zahnbürsten produziert.

Es blieb nicht nur bei der Produktion von Bürstenmaschinen. ZAHORANSKY wagte 1965 den Einstieg in die Spritzgießtechnik. Somit wurden ab diesem Zeitpunkt nicht nur Maschinen für die Bürstenherstellung verkauft, sondern auch Spritzgießwerkzeuge, mit denen zum Beispiel Zahnbürstenstiele gespritzt werden konnten. Heute macht der Formenbau rund ein Drittel des Konzernumsatzes.

Doch auch die Maschinen für die Bürstenherstellung wurden weiter entwickelt. So gab es 1971 die erste vollautomatische Stopfmaschine. Sie konnte die Filamente einlegen, bohren, stopfen und abscheren. Im Jahr 1980 begann ZAHORANSKY mit Blisterverpackungsmaschinen, insbesondere zur Verpackung von Zahnbürsten. In den folgenden Jahren wurden die Verpackungsmaschinen dann mit den Stopfmaschinen gekoppelt, so dass die Zahnbürsten direkt nach der Produktion vollautomatisch verpackt werden konnten.

Nach dem Umzug nach Freiburg-Hochdorf kam im Freiburger Maschinenbau bald die Idee auf, sich in den Bereichen Medizintechnik und Industrieautomatisierung zu engagieren. Im Bereich Medizintechnik entstanden so Maschinen für die Produktion von Spritzen. Auch der Formenbau ging mit dem Kauf von Köbelin in diese Richtung. Dies hat sich gerade im letzten Jahr bezahlt gemacht. Aber auch im Bereich Automatisierung wurden neue Techniken und umfangreiche Module für vielfältige Automatisierungslösungen entwickelt und verkauft.

Heute hat sich ZAHORANSKY als Weltmarktführer im Bereich Formen- und Werkzeugbau für die Bürsten- und Zahnbürstenindustrie etabliert und ist dabei die neuen Bereiche Medizintechnik und Automatisierung noch stärker auszubauen.

In der aktuellen Wirtschaftssituation zeigt sich wie wichtig die neuen Geschäftsfelder, außerhalb des traditionellen Bürstenmaschinengeschäfts, für uns sind. Vorstand Ulrich Zahoransky: „Gerade jetzt in der Krise hat sich gezeigt, wie richtig unsere Entscheidung war, unser Geschäft auf mehrere Beine zu stellen. Mit unserem Medizintechnikbereich konnten wir die Delle in unserem klassischen Geschäft fast kompensieren. Einer unserer amerikanischen Kunden hat von der US-Regierung einen 140 Millionen US-Dollar-Auftrag zur Produktion von Corona-Impfstofffläschchen bekommen. Hierzu liefern wir die dafür notwendigen Produktions- und Automatisierungslösungen. Dieser Großauftrag sichert die Beschäftigung in unseren beiden Freiburger Werken.“

 

 

Artikel geschrieben von: Domenik Gersbacher und Maxima Lott (kaufmännische Auszubildende im zweiten Lehrjahr)

Text und Bild: www.zahoransky.com

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Skip to content