Mitgliederversammlung des IOW
An der Jahreshauptversammlung des „Initiativkreis Oberes Wiesental e.V.“ hatte sich die Mitgliedschaft nahezu vollständig versammelt. Bürgermeister Peter Schelshorn war in diesem Jahr Gastgeber und hatte in das MTB-Gebäude in Schönau eingeladen. Nach der Begrüßung, der Annahme des letzten Versammlungsprotokolls und der Feststellung der Beschlussfähigkeit startete die Versammlung mit einem Impulsthema, vorgestellt von Prof. Dr. Johannes Kern von der DHBW Lörrach. Das Thema Berufserkundung ist der Einstieg in eine Neukonzeption der Berufsinformation des IOW.
Die Vorstandsregularien begannen mit dem Bericht des Vorstands über Maßnahmen und Aktionen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die meisten Themen der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen werden in den Treffen der Personalreferent / -innen der Firmen generiert. Gemeinsame Seminare für die Mitarbeiter und Auszubildenden der Unternehmen stehen dabei ebenso im Zentrum wie Aktionen, die Unternehmen über das Obere Wiesental hinaus bekannt machen.
Für die Darsteller aller Maßnahmen und Aktionen, die der IOW in 2025 durchführte, nahmen sich der Erste Vorstand Martin Halm und die Zweite Vorsitzende Heike Fink entsprechend Zeit.
Schatzmeisterin Michaela Renz erläuterte die Schwerpunkte der Kassenführung und erstattete Bericht über die Ausgaben im Geschäftsjahr 2025. Danach wurden die Budgethöhe und das Einzugsverfahren für 2026 durch die Mitgliedschaft beschlossen. Gleichzeitig wurde auch eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags, der seit der Gründung gleich geblieben war, einstimmig beschlossen. Kassenprüfer Bernhard Seger, ehemaliger Schönauer Bürgermeister, bescheinigte eine übersichtliche und transparente Kassenführung, die keine Fragen offen ließ. Bürgermeisterstellvertreterin/Todtnau Sabrina Giorgetti forderte Entlastung für den gesamten Vorstand, dem auch Heike Fink als zweitem Vorstand und die Koordinatorin Michaela Renz als Schriftführerin angehören. Die Entlastung wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewährt.
In diesem Jahr standen Vorstandswahlen an: Einstimmig wurden Heike Fink als Zweite Vorsitzende wiedergewählt, Stefan Ganzmann übernimmt die Aufgabe als Erster Vorsitzender, auch er wurde einstimmig gewählt. Schatzmeisterin und Schriftführerin Michaela Renz sowie, Kassenprüfer Bernhard Seger ebenfalls ohne Gegenstimmen und Enthaltungen in ihren Ämtern bestätigt.Ein großes Thema ist die Zusammenarbeit mit den Schulen, um den jungen Menschen die Attraktivität moderner Ausbildungsberufe zu vermitteln. Angesichts der sich ändernden Bevölkerungsstruktur ist es notwendig, den jungen Menschen zu zeigen, dass das Obere Wiesental mit seinen Firmen von Weltniveau neben einer hochwertigen Tourismusregion attraktive Arbeitsplätze bietet. Die Unternehmen verfügen häufig über internationale Betriebsstätten, die nicht nur hervorragend ausgebildete Arbeitnehmer benötigen, sondern auch Auslandserfahrung bieten. Der vom IOW finanzierte Technikunterricht am Gymnasium soll Schülerinnen und Schüler mit handwerklichen und elektrotechnischen Arbeiten vertraut machen. Selbst gebaute elektronische Spiele und Audiogeräte belegen die Begabung der jungen Leute und die hervorragende Unterweisung von Manfred Wiezel als Betreuer und Anleiter der Arbeitsgemeinschaft.
Erstmalig fand die Veranstaltung JUZ meets IOW statt, ein neues Format, das aufgrund des Erfolges und des Zuspruchs in jedem Fall wieder aufgenommen wird. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum, die praktischen Anschauungsbeispiele und das aufmerksame Interesse der Jugendlichen waren Faktoren, die eine gelungene und effiziente Veranstaltung begünstigten.
Die Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental wird mit der Kostenübernahme für zwei Klassen bei den Logbüchern unterstützt. Diese sind ein Arbeits- und Kommunikationsmittel zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, um die Arbeit in allen Bereichen zu dokumentieren und zu begleiten. Auch die zukünftigen Vorhaben in der kommenden Zeit wurden geplant. Der Berufsorientierungstag, der seit der Gründung des IOW in 2001 Bestandteil der Berufsorientierung ist, soll ein neues Format bekommen.
Mittels der Methode „Design-Thinking-Workshop“ wird ein neues, attraktives Konzept für eine zukunftsfähige Berufsorientierung entwickelt, zusammen mit der Zielgruppe Schülerinnen und Schüler.
Für alle Auszubildenden der IOW-Firmen – immerhin über 90 Azubis und Studierende – wird im Mai wieder der Ausbildungstag Kurhaus Todtnauberg stattfinden. Vier attraktive Workshops vermitteln den jungen Menschen Fähigkeiten über die täglichen Inhalte hinaus:
Teambuilding, Selbstverteidigung, Zeit- und Selbstmanagement und Nachhaltigkeit werden die Ausbildung ergänzen.
Dann steht die Teilnahme des IOW und der Mitgliedsfirmen an der Ausbildungsbörse in Schopfheim am 19. Juni an. Die Unternehmen möchten ihre Attraktivität als Ausbildungsstätten und Arbeitgeber einem weiteren Umfeld präsentieren. Die Schopfheimer Ausbildungsbörse ist ein „Kind“ des IOW, das die Gewerbeschule mit der Stadt Schopfheim und der Gewerbeschule aus der Taufe gehoben hatte.
Für 2027 ist wieder ein Tag der Offenen Tür geplant, bei dem die Bevölkerung in vielen Firmen einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmen werfen kann. Bei den Aktionen und Maßnahmen des IOW geht es insbesondere darum, den Wirtschaftsstandort Oberes Wiesental zu stärken und die allgemeine Wirtschaftslage aktiv und positiv mitzugestalten. Bei der Mitgliederversammlung wurde betont, ohne das Engagement der Firmenangehörigen sei das Gedeihen der einzelnen Unternehmen nicht möglich sei. Ihnen gebühre der Dank für das erfolgreiche Bestehen jeden Betriebs und dem Zusammenhalt des IOW.
