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IOW-Firmen auf dem Infoboard der Montfort-Realschule

Neues Infoboard informiert über Ausbildungsfirmen und -berufe.

Aus der Zeller Realschule kommen viele Schülerinnen und Schüler, die ihre Ausbildung in den IOW-Firmen im Oberen Wiesental zwischen Todtnau und Zell absolvieren. Vor allem sind die Auszubildenden für die technischen Berufe gern gesehene zukünftige Fachkräfte bei den Unternehmen.

Enthüllung der Medienwand

 

Bisher gab es eine Zettelwand, anhand derer die Schülerinnen und Schüler sich über angebotene Praktikums- und Ausbildungsplätze informieren konnten. Man kennt das: irgendwann wird es unübersichtlich und die Zettel überlagern einander, dann mag auch niemand mehr draufschauen.

Aus der ursprünglichen Idee einer Litfaßsäule entstand das Multimedia-Board, eine digitale Infowand. Auf den neun Bildschirmen können die Bildungspartner der MORZ (Montfortrealschule Zell) nun Aktuelles darstellen: offene Ausbildungsplätze, Möglichkeiten für Praktika, Firmenbesichtigungen.
Auch Besucher der Schule und Eltern können über das elektronische Board Neuigkeiten erfahren, beispielsweise, dass von den IOW-Unternehmen im vergangenen Jahr fast 50 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und 25 Berufe ausgebildet werden.

Momentan werden die Inhalte noch über die IT-AG der MORZ eingepflegt, aber über kurz oder lang können die Unternehmen die Inhalte online aktualisieren.

Auf der grünen Wiesental-Landkarte ist der IOW-Bildschirm oben links. Hier stellen die IOW-Mitglieder vor, was sie für die Schülerinnen und Schüler zu bieten haben. Teilweise kommt man über einen QR-Code direkt auf die Firmen-Websites.

 

Wiesental-Panorama

Der Ursprung der Monitorwand entstand aus einer Kooperation zwischen der MORZ, Benninger und Endress + Hauser. Das Projekt wurde von acht Auszubildenden erstellt und von Markus Renner, Lehrer an der Realschule, betreut.
Den Hintergrund für die Bildschirme gestaltete eine Schülerin aus der MORZ. Sie gewann bei einem Wettbewerb für das Design und außerdem ihre ursprüngliche Handzeichnung unter Anleitung eines technischen Produktdesigners in die ansprechende Grafik umgewandelt.

Eineinhalb Jahre zog sich der Prozess hin, von etlichen Schwierigkeiten begleitet.
In einer Präsentation stellten die beteiligten Auszubildenden -Betriebselektriker, Industriemechaniker und Industriekaufleute – an der feierlichen Eröffnung dar, welche Schwierigkeiten bei der Erstellung zu überwinden waren, und wie viele helfende Hände sie hatten, um das Projekt beenden zu können. Angefangen mit dem Brandschutz, der ein Umdenken des anfänglichen Projekts bedeutete und sehr viel Zeit verschlang, bis die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt waren.
Auch die Programmierung des Raspberry-Pis war nicht so einfach wie gedacht.
Durch die Verwendung von Aluminium-Platten wurde das Infoboard nicht nut teurer, sondern auch schwerer und somit der Transport der Materialien aufwändiger.
Die beteiligten Auszubildenden erläuterten, dass sie anhand des Projekts viel gelernt hätten, aber der Impuls aufzugeben hatte keine Chance.

Das Projekt wurde teurer als ursprünglich veranschlagt, es kostet nun 6000 €, die durch die Kooperationspartner aufgewandt werden.
Die Medien-Infowand ist auch optisch ein attraktiver Blickfang in der Realschul-Aula.

Text und Bilder: IOW

 

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